Thursday 27. January 2022

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Online Version des zuhause-Gottesdienstes

Gottesdienst zuhause 2. Sonntag im Jahreskreis (16. Jänner 2022)

 

Was Sie vorbereiten können:

  • Suchen Sie sich in Ihrem Zuhause einen Platz zum Feiern des Gottesdienstes, wo Sie sich wohl fühlen: beim Esstisch, im Wohnzimmer, auf Ihrem Lieblingsplatz.
  • Zünden Sie eine Kerze an.
  • Für die Vertiefung mit Kinder gibt es ein Krug-Bild zum Ausdrucken. Alternativ kann auch ein Krug aus der Küche verwendet und die Gedanken auf kleine Zetteln geschrieben werden.
  • Wenn Sie mehrere Personen sind, teilen Sie sich die Aufgaben im Gottesdienst auf.
  • Viele Lieder sind aus dem Gotteslob entnommen, das im Buchhandel erhältlich ist.

 

 

Wie Sie den Netzwerk-Gottesdienst feiern:

 

Zu Beginn

gemeinsam: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

 

Einstimmung

eine/einer: Die Weihnachtszeit ist zu Ende und doch hat auch der heutige Sonntag etwas mit Erscheinung des Herrn zu tun. Aus dem Kind im Stall ist ein junger Mann geworden. Er wendet das Blatt im Leben von Menschen zum Guten. Dadurch erscheint er als Gott mit uns.

 

 

Wenn Sie möchten, können Sie ein Lied aus dem Gotteslob singen. Vorschlag: GL 810, (1.&) 4.  Strophe

(https://www.youtube.com/watch?v=C9oiuWNU5C4)

 

 

 

Gebet

eine/einer: Gott, du bist uns nicht fern.

Du bist bei uns und begleitest dein Volk durch die Zeit.

Unsere Ängste und Sorgen sind dir nicht fremd.

Du erfüllst uns mit deinen Gaben.

Dafür loben wir dich und danken wir dir

durch Christus unseren Herrn in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes.

gemeinsam: Amen.

 

 

 

Gottes Wort hören und vertiefen

Gottes Wort hören: Joh 2,1-11

eine/einer: In jener Zeit

      fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt

und die Mutter Jesu war dabei.

Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen.

 

Als der Wein ausging,

     sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.

Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau?

Meine Stunde ist noch nicht gekommen.

Seine Mutter sagte zu den Dienern:

     Was er euch sagt, das tut!

 

Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge,

     wie es der Reinigungssitte der Juden entsprach;

jeder fasste ungefähr hundert Liter.

Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser!

Und sie füllten sie bis zum Rand.

Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt

und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist!

Sie brachten es ihm.

 

Dieser kostete das Wasser,

     das zu Wein geworden war.

Er wusste nicht, woher der Wein kam;

die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es.

Da ließ er den Bräutigam rufen

und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor

und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben,

     den weniger guten.

Du jedoch

     hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt.

 

So tat Jesus sein erstes Zeichen,

in Kana in Galiläa,

und offenbarte seine Herrlichkeit

und seine Jünger glaubten an ihn.

 

 

Stille

 

 

Ihre ganz persönliche Predigt

Das heutige Evangelium nimmt uns hinaus aus dem Pandemiealltag und führt uns hinein in einen gut gefüllten Hochzeitssaal. Die Menschen feiern und freuen sich. Vielleicht wird getanzt, es gibt Musik, Speisen und Getränke. Die Stimmung ist gut, die Feier lang und ausgelassen. Doch dann bekommt Maria von einem Problem mit und wendet sich an ihren Sohn. Sie ist davon überzeugt, dass er das Blatt wenden kann. „Was er euch sagt, das tut!“

Und sie tun; und es wird gut.

Vielleicht klingt bei Ihnen hier auch die Vater-unser- Bitte „Dein Wille geschehe!“ an.

Nehmen Sie sich Zeit um über folgende Fragen nachzudenken. Sie können sich auch darüber austauschen, wenn sie mehrere Mitfeiernde sind.

  • Haben Sie schon einmal gespürt, was Gott von Ihnen persönlich möchte?
  • Ist ihnen auch schon einmal ein Problem begegnet, bei dem Sie wussten, da kann nur Gott helfen?
  • Wo hat Gott in ihrem Leben schon einmal etwas zum Besseren gewendet?

Zum Schluss der Perikope heißt es, dass Jesus so sein erstes Zeichen tat; „und seine Jünger glaubten an ihn“. Es kamen also nicht alle Anwesenden durch ein Wunder zum Glauben. Jesus stellt sich nicht als Held der Stunde in den Mittelpunkt. Kein Automatismus, kein Zwang. Ver-wunderung führt nicht gleich zum Glauben. Doch Begegnung und Mitgehen ermöglichen dies.

 

 

Mit Kindern die Botschaft vertiefen

Auf den ersten Blick schaut das, was Jesus bei der Hochzeit in Kana tut, aus wie ein Zaubertrick. Doch geht es wirklich darum für einen kurzen Moment als Held der Stunde im Mittelpunkt zu stehen? Jesus schenkt viel mehr als einen kurzen Moment der Freude.

Er rettet das Fest und hilft der neuen Familie aus einer peinlichen Situation. Er schenkt Freude und Beziehung über das Fest hinaus.

Welche Verwandlung ist dir wichtig? Worum möchtest du Gott bitten? Welches Problem kann Gott in deinem Leben in Freude verwandeln?

Schreibe deine Gedanken und Bitten in das ausgedruckte Krug-Bild. Dazu kannst du aber auch einen Krug aus der Küche verwenden und deine Bitten und Gedanken auf kleine Zettel schreiben und hineinwerfen.

Du kannst deine Bitten beim Fürbittgebet Gott sagen.

 

 

 

Unsere Antwort: Dank und Bitte

Lobpreis und Bitte – unser Gebet in dieser Stunde

Aus dem Hören auf das Wort Gottes und dem Nachdenken darüber erwächst unser Lobpreis.

Sie können Gott loben mit dem Lied „Ich lobe meinen Gott“  GL 400              

 

 

Die Fürbitten sind das Gebet der Gläubigen für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen. Sie können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will. Oder Sie formulieren einfach im Stillen für sich. Hier können auch die Bitten aus eurem Krug-Bild vor Gott Gebracht werden.

 

 

Wir können auf jede Bitte antworten:

gemeinsam: Wir bitten dich, erhöre uns.

 

 

 

 

 

eine/einer: Beten wir, wie Jesus es uns gelehrt hat.

gemeinsam: Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

 

 

 

Abschluss

Zum Weitergehen

eine/einer: Zwei Worte klingen nach: Marias „Was er euch sagt, das tut“ und unsere Bitte im Vater unser „Dein Wille geschehe“. Das Hinhören auf den Willen Gottes auch in meinem Leben kann auch mir Freude und Verwandlung ermöglichen.

 

 

Bitte um Gottes Segen – für den Tag und die Woche

eine/einer: Gott,

dein Wille leite uns.

Dein Wort wandle uns.

Deine Freude sei in uns.

 

 

So segne uns Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

gemeinsam: Amen.

 

 

 

Sie können noch ein Lied singen. Vorschlag: „Meine Hoffnung und meine Freude“ GL 265

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

Hrsg.: ARGE Liturgie (Geschäftsführender Leiter: Mag. Martin Sindelar, Wien) unter Mitarbeit der Liturgischen Institute in Freiburg/Schweiz und Trier/Deutschland, www.netzwerk-gottesdienst.at; netzwerk.gottesdienst@edw.or.at.
Verfasser*in: MMag. Pia Hecht, Referent für Liturgie, Erzdiözese Wien (p.Hecht@edw.or.at)
Die Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet erteilte für die aus diesen Büchern entnommenen Texte die Abdruckerlaubnis. Die darin enthaltenen biblischen Texte sind Bestandteil der von den Bischofskonferenzen des deutschen Sprachgebiets approbierten revidierten Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift (2016). © 2021 staeko.net; Grafiken: wwgrafik.at.

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