Saturday 25. September 2021

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zu Netzwerk-Gottesdienst

 

Ihre Meinung zählt!

Online Version des zuhause-Gottesdienstes

Gottesdienst: neu anfangen

NEU ANFANGEN

 

Was Sie vorbereiten können:

  • Suchen Sie sich in Ihrem Zuhause einen Platz zum Feiern des Gottesdienstes, wo Sie sich wohl fühlen: beim Esstisch, im Wohnzimmer, auf Ihrem Lieblingsplatz.
  • Bereiten Sie eine Kerze und Zündhölzer vor.
  • Wenn Sie mehrere Personen sind, teilen Sie sich die Aufgaben im Gottesdienst auf.
  • Viele Lieder sind aus dem Gotteslob entnommen, das im Buchhandel erhältlich ist. Wenn Sie gerne etwas singen, wählen Sie vor dem Beginn die Lieder aus (siehe dazu die Vorschläge im Ablauf). Eine Liste mit Liedern aus dem Gotteslob samt Link zum zugehörigen Musikvideo finden Sie > hier.
  • Wenn Sie nach dem Hören auf das Wort Gottes und das Beten gemeinsam Jausnen oder Frühstücken möchten, können Sie schon im Vorfeld alles vorbereiten.

Wie Sie den Netzwerk-Gottesdienst feiern:

 

Zu Beginn

Zünden Sie eine Kerze an.

gemeinsam: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

 

Einstimmung

Wenn Sie möchten, können Sie ein Lied singen, z.B. Gotteslob 140,1-3: Kommt herbei, singt dem Herrn

 

eine/einer: Viel haben wir erlebt in den letzten Tagen und Wochen (seit unserem letzten Gottesdienst zu Hause). In Stille bringen wir es vor Gott. Wir erinnern uns mit Dankbarkeit an das Schöne. Wir beginnen, das Schwere loszulassen, wir vertrauen es Gott an. –

 

 

Stille

 

 

eine/einer: Mit allem, was wir mitbringen, sind wir bei Gott willkommen. In Gott sind wir geborgen. Öffnen wir uns für sein Wort.

 

ODER

 

 

Lied: z.B. Gotteslob Österreich 909: Da wohnt ein Sehnen tief in uns 

 

 

Gebet

 

eine/einer: Gott, du kennst unser Herz und weißt um unsere Wege. Erfülle uns mit deinem Wort und lass unser Leben gelingen.

gemeinsam: Amen.

 

 

 

Gottes Wort hören und vertiefen

Eine/einer liest die Bibelstelle Jes 43,18-19.

 

Aus dem Buch Jesaja.

So spricht Gott zu seinem Volk:

18 Denkt nicht mehr an das, was früher war;

auf das, was vergangen ist, achtet nicht mehr!

19 Siehe, nun mache ich etwas Neues.

Schon sprießt es, merkt ihr es nicht?

Ja, ich lege einen Weg an durch die Wüste

und Flüsse durchs Ödland.

 

 

Kurze Stille

 

 

Gottes Wort vertiefen

 

  • „Denkt nicht mehr an das, was früher war“: Was möchte ich loslassen? Welchen Ballast des Vergangenen werfe ich ab, bevor ich jetzt neu anfange?
  • „Nun mache ich etwas Neues“: Wo zeigt sich das Neue, das Gott wirkt? Was löst das in mir aus?
  • „Ich lege einen Weg an“: Durch welche Wüste in mir oder in meiner Umgebung oder in der Gesellschaft soll Gott einen Weg anlegen?

 

 

Unsere Antwort: Dank und Bitte

Aus dem Hören auf das Wort Gottes und dem Nachdenken darüber erwächst unser Lobpreis:

 

eine/einer: Immer wieder schafft Gott Neues. Dafür preisen wir ihn und danken ihm:

  • Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde, Abend und Morgen, Pflanzen und Tiere, Mann und Frau.

gemeinsam: Liedruf nach jedem Satz singen (z.B. Lobet den Herrn: Gotteslob 401) oder sprechen: Lobet den Herrn, preist seine Huld und Treue.

  • eine/einer: Er rief Abram auf den Weg in ein neues Land und segnete ihn.
  • eine/einer: Er schenkte seinem Volk den langen Lernweg der Wüstenzeit und gab ihm eine Weisung zum Leben.
  • eine/einer: Er befreite sein Volk aus der Gefangenschaft des babylonischen Exils und liess sie neu beginnen in ihrem Land.
  • eine/einer: Er sandte Johannes den Täufer als Verkünder eines neuen Anfangs.
  • eine/einer: Er schenkte der Welt seinen Sohn als Weg, Wahrheit und Leben.
  • eine/einer: Er beruft uns, die Botschaft des Himmelreiches mit unserem Leben zu bezeugen.

 

Die Fürbitten sind das Gebet der Gläubigen für die anderen.

eine/einer: Gott, immer wieder hast du Menschen auf neue Wege gerufen. Du stellst dich an ihre Seite. Du kennst sie alle mit ihrem Namen, auch uns. Mit unseren Namen sind wir in deine Hand geschrieben.

Wir wissen um Menschen, denen es gerade nicht gut geht. Beten wir zusammen Gott für diese Frauen, Männer, Kinder. Jede und jeder kann einfach den Vornamen von so jemandem aussprechen. Dann wiederholen wir den Vornamen gemeinsam. Wir vertrauen diesen Menschen mit seinem Namen Gott an.

 

 

ODER

 

eine/einer: Gott, seit es Menschen gibt auf der Erde, bist du ihnen nahe. Wo sie neue Wege beschreiten, begleitest du sie mit deinem Segen.


gemeinsam (nach jeder Bitte): Wir bitten dich: sei ihnen nahe, segne sie.

  • Für die Kinder, die wieder in den Kindergarten und in die Schule gehen.
  • Für die Jugendlichen, die mit ihrer Ausbildung beginnen.
  • Für alle, die eine neue Stelle antreten.
  • Für alle, die in eine schwierige berufliche Situation zurückkehren.
  • Für alle, die sich nach einem Neuanfang sehnen.
  • Für uns selbst: …
  • Für die Verstorbenen, nimm sie auf in das neue, nie vergehende Leben bei dir.

 

eine/einer: Diese Anliegen und alles, was wir sonst noch im Herzen tragen, legen wir in das Gebet des Herrn:
 

gemeinsam: Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

 

Abschluss

Impuls für den Tag und die Woche

Bevor etwas Neues für Sie beginnt, machen Sie ein Selfi von Ihren Füssen, z.B. wenn Sie morgen losgehen. Spüren Sie die Beine, die Ihren Schritten Kraft geben, die Schuhe, die Ihre Füße schützen, den Boden, auf dem Sie stehen – und freuen Sie sich, dass Sie den nächsten Schritt mit Gottes Hilfe tun dürfen. Am Abend oder nach ein paar Tagen betrachten Sie dieses Selfi: Welche Zeichen vom Neuen, das Gott in Ihrem Leben oder in Ihrer Umgebung schafft, haben Sie entdeckt?

 

Bitte um Gottes Segen

 

eine/einer: Gott lasse sein Angesicht über uns leuchten,

er wärme uns durch seinen Blick und löse, was in uns verhärtet ist.

Er führe uns auf Wege des guten Miteinanders und des Friedens.

Dazu segne uns Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

gemeinsam: Amen.

 

 

Sie können noch ein Lied singen. Vorschlag: Die Herrlichkeit des Herrn: Gotteslob 412.

 

Diesen Feiervorschlag hat Gunda Brüske für Sie vorbereitet.

Rückmeldungen oder Anregungen dazu sind willkommen an folgende Adresse: gunda.brueske@liturgie.ch Gerne können Sie uns Rückmeldung zu den Modellen auch unter folgendem Link geben: https://netzwerk-gottesdienst.limesurvey.net/199477?lang=de-informal

 

Impressum: Hrsg.: ARGE Liturgie (Geschäftsführender Leiter: Mag. Martin Sindelar, Wien) unter Mitarbeit der Liturgischen Institute in Freiburg/Schweiz und Trier/Deutschland, www.netzwerk-gottesdienst.at; netzwerk.gottesdienst@edw.or.at.

Verfasserin und Foto: Dr. Gunda Brüske, Co-Leiterin des Liturgischen Instituts der deutschsprachigen Schweiz in Freiburg/Schweiz

Die Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet erteilte für die aus diesen Büchern entnommenen Texte die Abdruckerlaubnis. Die darin enthaltenen biblischen Texte sind Bestandteil der von den Bischofskonferenzen des deutschen Sprachgebiets approbierten revidierten Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift (2016). © 2021 staeko.net © Katholische Bibelanstalt.

Der Verfasser ist für die Abklärung der Rechte Grafiken, Fotos und weitere Texte betreffend verantwortlich. Grafik: wwgrafik.at

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