Thursday 30. June 2022

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Online Version des zuhause-Gottesdienstes

Gottesdienst zuhause 8. Sonntag im Jahreskreis (27. Februar 2022)

 

Was Sie vorbereiten können:

  • Suchen Sie sich in Ihrem Zuhause einen Platz zum Feiern des Gottesdienstes, wo Sie sich wohl fühlen: beim Esstisch, im Wohnzimmer, auf Ihrem Lieblingsplatz.
  • Zünden Sie eine Kerze an.

  • Wenn Sie mehrere Personen sind, teilen Sie sich die Aufgaben im Gottesdienst auf.

  • Viele Lieder sind aus dem Gotteslob entnommen, das im Buchhandel erhältlich ist.

  • Legen Sie sich ein Handy bereit, wenn Sie die Lieder anhören möchten.

  • Wenn Kinder mitfeiern, gestaltet gemeinsam den Platz bzw. Raum in dem gefeiert wird mit Kerze, bunten Tüchern, Blumen, …

 

Wie Sie den Netzwerk-Gottesdienst feiern:

 

Zu Beginn

gemeinsam: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

 

Einstimmung

eine/einer: Wir dürfen jetzt in besonderer Weise Gott begegnen. Wir haben unseren Platz gerichtet und zünden die Kerze an – als Zeichen für Gottes Gegenwart unter uns.

 

 

Lied

Wenn Sie möchten, können Sie ein Lied aus dem Gotteslob singen. Vorschlag: „Kommt herbei“ (GL 140

Oder ein Lied anhören. Vorschlag: Du bist immer da, Detlev Jöcker

 

 

 

Gebet

eine/einer: Gott, deine Worte sind Wegweiser für unser Leben.

Im Urteilen und Handeln zeigen sie uns die Richtung, wie wir denken und reden.

Begleite uns, wenn wir im Alltag unser Herz immer wieder aufs Neue prüfen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Amen.

 

 

 

Gottes Wort hören und vertiefen

Lesung aus dem Buch Jesus Sirach.                                                                                Sir 27,4-7

eine/einer: Im Sieb bleibt, wenn man es schüttelt, der Abfall zurück; so entdeckt man den Unrat eines Menschen in seinem Denken. Der Brennofen prüft Töpferware und die Erprobung des Menschen geschieht in der Auseinandersetzung mit ihm. Den guten Boden eines Baumes bringt seine Frucht zum Vorschein; so das Wort die Gedanken des Herzens. Lobe keinen Menschen, ehe du nachgedacht hast; denn das ist die Prüfung für jeden!

 

 

Ruf vor dem Evangelium                                                                              vgl. Phil 2, 15d.16a

Halleluja. Halleluja.
Haltet fest am Worte Christi; dann leuchtet ihr als Lichter in der Welt.

 

Ein Halleluja zum Anhören und mitsingen. Alleluja, Kurt Mikula

 

 

 

 

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.                                                               Lk 6,39-45

eine/einer: In jener Zeit sprach Jesus in Gleichnissen zu seinen Jüngern:

Kann etwa ein Blinder einen Blinden führen? Werden nicht beide in eine Grube fallen? Ein Jünger steht nicht über dem Meister; jeder aber, der alles gelernt hat, wird wie sein Meister sein.

Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder, lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen, während du selbst den Balken in deinem Auge nicht siehst?

Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; dann kannst du zusehen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.

Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Früchte bringt, noch einen schlechten Baum, der gute Früchte bringt. Denn jeden Baum erkennt man an seinen Früchten: Von den Disteln pflückt man keine Feigen und vom Dornstrauch erntet man keine Trauben. Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor und der böse Mensch bringt aus dem bösen das Böse hervor.

Denn wovon das Herz überfließt, davon spricht sein Mund.

 

 

Stille

 

 

 

 

 

 

Ihre ganz persönliche Predigt

Diese Schriftstellen haben es in sich.

Sie verlangen von uns Selbstreflexion.

 

Wie sehe ich Menschen? Wie gehe ich mit ihnen um?

Was erkenne ich in Menschen?

Was erkenne ich an und in mir selbst?

 

Die Chance und Herausforderung zugleich steckt darin, mit dem Herzen zu denken, bevor man urteilt.

„Denn wovon das Herz überfließt, davon spricht der Mund.“ (Lk 6,45)

 

 

Mit Kindern die Botschaft vertiefen

Beschreibe was du beim Anderen, Menschen, die gerade da sind oder auch Freunde, mit den Augen siehst –

(Nase, Kleidung, Augenfarbe, Brille, …)

 

Beschreibe nun, was du mit dem Herzen siehst, was du empfindest, wenn du diesen Menschen anschaust, was dich mit ihm oder ihr verbindet –

(Geborgenheit, lachen, Liebe, spielen, …)

Wenn ihr gemeinsam feiert, kommt über eure Gedanken ins Gespräch.

 

 

 

Unsere Antwort:  Lob, Dank und Bitte

Lobpreis und Bitte – unser Gebet in dieser Stunde

Aus dem Hören auf das Wort Gottes und dem Nachdenken darüber erwächst unser Lobpreis.

 

eine/einer: Hör in dein Herz und sprich deine Gedanken, deinen Dank aus.

 

Gemeinsam mit Kindern könnt ihr euch das Lied „Gott sei Dank“ anhören.

 

 

Die Fürbitten sind das Gebet der Gläubigen für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen. Sie können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will.

Oder Sie formulieren einfach im Stillen für sich.

 

 

Wir können auf jede Bitte antworten:

Wir bitten dich, erhöre uns.

 

 

Vater unser

eine/einer: Legen wir alle ausgesprochenen und unausgesprochenen Bitten in das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat.

 

gemeinsam: Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

 

 

 

 

Abschluss

Zum Weitergehen

eine/einer: Wir erfahren im Alltag immer wieder Situationen, in denen wir über andere urteilen und selbst verurteilt werden. Doch in jedem dieser Moment steht uns die Entscheidung frei, wie wir reagieren, was wir denken und wie wir handeln.

„Denn wovon das Herz überfließt, davon spricht der Mund.“ (Lk 6,45)

 

 

Bitte um Gottes Segen – für den Tag und die Woche

eine/einer: Der Herr segne dich und behüte dich,

der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.

Der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

So segne uns Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

gemeinsam: Amen.

 

 

 

Sie können noch ein Lied singen oder anhören. Vorschlag: „Mit dir geh ich alle meine Wege“ (GL 896)

Gott, dein guter Segen, Detlev Jöcker

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

Hrsg.: ARGE Liturgie (Geschäftsführender Leiter: Mag. Martin Sindelar, Wien) unter Mitarbeit der Liturgischen Institute in Freiburg/Schweiz und Trier/Deutschland, www.netzwerk-gottesdienst.at; netzwerk.gottesdienst@edw.or.at.
Verfasser*in: Christine Sgarz MAS, Diözese Eisenstadt, Pastorale Dienste, Bereich Glauben und Feiern
Die Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet erteilte für die aus diesen Büchern entnommenen Texte die Abdruckerlaubnis. Die darin enthaltenen biblischen Texte sind Bestandteil der von den Bischofskonferenzen des deutschen Sprachgebiets approbierten revidierten Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift (2016). © 2021 staeko.net;
Der Verfasser ist für die Abklärung der Rechte Grafiken, Fotos und weitere Texte betreffend verantwortlich. @wwgrafik.at

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